Geschichte/Schlossberg Geringswalde

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Karte Schlossberg Schlossruine Geringswalde.jpg

Keine Slawenburg, sondern die Ruine eines vermeintlichen Raubschlosses, dass im sächsischen Bruderkrieg um 1450 zerstört wurde. Der heutige Zustand bietet nur wenige Anhaltspunkte, wie das Schloss ausgesehen haben könnte. Eingefallene Keller sind der einzig sichtbare Beweis einer Steinbefestigung. Im umliegenden Gebiet sollen Bergbauversuche stattgefunden haben. Kleinere Trichter ohne erkennbare Ursache könnten Anzeichen dafür sein. Die Anlage weißt entlang des Berghanges eine auffällige Gliederung in Hügel/Geländeeinschnitte auf.

Text auf dem Gedenkstein: "Schloßberg - Historischer Boden einer Burg, die annehmbar um 1200 erbaut und 1213 oder nach der Sage mit einer Waldmühle am Fuße des Berges im sächsischen Bruderkriege zerstört wurde - Der 1780 aufgenommene Grundriß zeigt einen runden Turm mit 6 Ellen flachen Mauern - In halber Höhe des Berges noch winzige Kellerreste ------ Wald und Höhen geben ein schönes Echo zurück."

Gemäß der Einheitenbeschreibung unter Wikipedia zur säschischen Elle, dürften die Mauern also etwa 3-5m hoch gewesen sein. Heute sieht man davon zumindest auf den ersten Blick nichts.