Geschichte/Fischheimer Borstel

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Karte Fischheimer Borstel.jpg

Eine der größten & imposantesten slawischen Anlagen auf einer größeren Anhöhe direkt an der Mulde. Im Südwesten wird die Anlage durch schroffe Felswände begrenzt - hier konnte kein Feind eindringen. Die restliche Anlage war durch einen weitreichenden Doppel-Ringwall gesichert. Die Nutzfläche ist plateauartig und recht groß. Steht man auf dem Ringwall, hat man eine perfekte Aussicht auf die Muldebiegung im Norden - schlechte Karten für Feinde aus dieser Richtung. Nahe dieser Anlage, auf der anderen Muldenseite, befindet sich die untergegangene Slawensiedlung "Draschke", welche später in Form eines isolierten Bauerngutes noch auf Karten nachweisbar ist. Im Rahmen einer Zivilschutzübung wurde diesem Stück Land in den 80ern der Garaus gemacht.

Kriterien typischer Slawenburgen:

  • Frischwasserquelle: ja, Mulde+Bach
  • Anhöhe: ja
  • Bergsporn: ja