Geschichte

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Nach neuesten Forschungen wird davon ausgegangen, dass das damalige Kleingau Rochlitz - früher noch bewaldeter ("Miriquidi - Dunkelwald") - wesentlich bedeutsamer war, als von der bisherigen Geschichtsschreibung angenommen. Fakt ist, dass rund um Rochlitz, dessen Schloss selbst wohl auf einer alten Slawenburg steht, einige beachtliche Burganlagen zu finden sind. Diese sind meist in Form von typisch slawischen Ringwällen anzutreffen. Bei meinen Begehungen fiel auf, dass die Slawen recht zuverlässige Kriterien für den Burgenbau genutzt haben. So befindet sich jede Burganlage in der Nähe einer Frischwasserquelle (Fluss, Bach, Quelle) und auf einer Anhöhe, bzw. einem Bergsporn. Geschlossene Ringwälle sind dabei sehr selten anzutreffen, was die Vorliebe für Bergsporne aufzeigt. Das sparte Baumaterial - man musste sich nur zur Seite mit flachem Geländeanstieg massiv gegen Feinde rüsten. Weitere Fakten zur gröberen geschichtlichen Einordnung der Burganlagen folgen an dieser Stelle von Zeit zu Zeit.

Die Karten entstanden durch Begehen, Skizzieren und GPS-Vermessen der Burganlagen unter Berücksichtigung der Regeln für Bodendenkmäler (Denkmalschutz). Gleichzeitig wurden die OpenStreetMap-Karten vervollständigt.

Slawische Burgstellen, Ringwälle

Sonstiges oder noch nicht näher eingeordnet

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